In den letzten Jahren kristallisierte sich ein Außenseitersport nach und nach als Trendsportart heraus. Die Rede ist von Paintball, einem sich enorm entwickelnden Mannschaftssport. Sinn des Spiels ist es unter anderem, die Mitglieder der gegnerischen Mannschaft zu treffen. Hierfür benutzt man spezielle Farbgeschosse, mit denen man die Getroffenen markiert. Einmal markierte Spieler gelten als "gefallen" und dürfen nicht mehr mitspielen. Mittlerweile gibt es ganze Paintball Parks und andere Einrichtungen, die diesen Sport kommerziell anbieten. Die Verbreitung des Paintballsportes ist enorm. Es gibt nicht nur viele Vereine, sondern auch deutsche Paintball Ligen und sogar eine europäische Turnierserie. In den USA ist Paintball so beliebt, dass es regelmäßig im Fernsehen gezeigt wird.
Man unterscheidet beim Paintball verschiedene Möglichkeiten der Spielführung. Entweder spielt man auf einem freien Feld und nutzt aufblasbare Hindernisse als Deckung; diese Variante nennt man SupAir, als Unterkategorie der Speedball Spiele, die einen begrenzten Raum umfassen und daher übersichtlicher sind. Vorteil bei dieser Spielvariante ist, dass sie auch von Zuschauern leicht zu verfolgen ist. Beim X-Ball spielen zwei Mannschaften gegeneinander auf Zeit. Ziel ist es, eine Flagge zu hängen oder zu reißen. Dies geschieht mehrmals hintereinander in mehreren Runden. Die ursprüngliche Spielform, Woodland, findet in bewaldetem Gebiet statt und hat daher natürliche Deckungsmöglichkeiten.
Wer mit Paintball anfängt, braucht zunächst die geeignete Ausrüstung. Es reicht nicht, einfach eine Softair kaufen zu gehen und diese dann mit Paintballgeschossen zu bestücken. Meist ist eine komplette Ausrüstung nötig. Die Ausrüstung kann man aber, ähnlich wie zum Beispiel Medikamente online kaufen. Dazu gehört auf jeden Fall ein Helm beziehungsweise eine Schutzmaske, um den Kopf zu schützen, einen Schal zum Schutz des Halses vor Verletzungen durch Geschosse und Gelenkschützer. So kann man Unfällen vorbeugen, insbesondere wenn man in der freien Natur spielt, da die natürlichen Bedingungen oft widrig und nicht gut einzuschätzen sind.